Platzordnung für den Bogenplatz „Bogenfreunde Kahlgrund“

Es ist jeweils die aktuellste Version gültig

(Stand 2019-07-15)

Präambel

Die Platzordnung dient dazu ein angenehmes, freundliches und vor allem sicheres Miteinander während der Zeit auf dem Bogenplatz zu gewährleisten. 

Jeder Nutzer soll sich im diesem Geiste verhalten.

Die Platzordnung kann jederzeit den Erfordernissen angepasst werden. Die jeweils gültige Version hängt am Bogenplatz aus und ist auf unserer Website zu finden oder wird auf andere Weise allen aktuellen Nutzern des Bogenplatzes bekannt gemacht.

Regeln

A. Haftung 

  1. Der Betreiber haftet nicht für Personen- und Sachschäden, die Karteninhaber oder Gastschützen durch Aktivitäten auf und rund um den Bogenplatz verursachen oder erleiden. Jegliche Nutzung des Bogenplatzes geschieht auf eigenes Risiko.
  2. Jeder Schütze ist für die Einhaltung dieser Regeln selbst verantwortlich und bei Verstößen haftbar.

B. Soziales Verhalten

  1. Jeder soll sich so verhalten, dass niemand durch ihn gefährdet (ggf. Schwerer Verstoß) oder belästigt werden kann.
  2. Jeder soll sich tolerant, respektvoll, hilfsbereit und freundlich gegenüber Passanten und allen Nutzern und Gästen des Bogenplatzes verhalten.
  3. Fremdenfeindliche oder andere pauschal beleidigende, verletzende oder diffamierende, gegen Minderheiten oder einzelne gesellschaftlichen Gruppen gerichtete Aussagen und Handlungen sind zu unterlassen, insbesonders (aber nicht nur) wenn Angehörige dieser Gruppen oder Minderheiten Nutzer oder Gäste des Bogenplatzes sind – unabhängig davon, ob die Betroffenen anwesend sind oder nicht. (ggf. Schwerer Verstoß).
  4. Natur, Aufbauten und Gerätschaften sollen pfleglich behandelt werden (ggf. Schwerer Verstoß).
  5. Die Nutzung des Bogenplatzes soll mit allen Anwesenden einvernehmlich geteilt werden. (Siehe Hierzu den „Vorschlag für einen sicheren Schießbetrieb“)
  6. Jeder trägt dazu bei, den Bogenplatz frei von Müll (nicht nur den eigenen) zu halten.
  7. Streitfälle und Beschwerden sind, soweit sie nicht untereinander zu klären sind, vom Betreiber oder einen seiner Stellvertreter zu entscheiden.
  8. Raucher tragen dafür Sorge, dass keine Zigarettenkippen hinterlassen werden, keine Brände auslösen und andere Anwesende nicht durch den Rauch belästigt werden.
  9. Hunde sind auf dem Bogenplatz erlaubt, solange sie nicht den Schießbetrieb und die Konzentration beeinträchtigen und Herrchen/Frauchen für die Beseitigung der Fäkalien sorgt.

C. Sanktionen

  1. Verwarnung, Platzverweis, Kündigung: Verstöße gegen die Platzordnung können mit einer Verwarnung, einem befristeten Platzverweis oder einer Kündigung geahndet werden.
  2. Schwere Verstöße: können bereits bei einem einmaligen Eintreten zur Kündigung führen, mindestens aber zu einem Platzverweis.
  3. Leichte Verstöße: alle nicht schwerwiegenden Verstöße gelten als leichte Verstöße. Sie können zu Verwarnungen führen.
  4. Wiederholte leichte Verstöße können mit einem Platzverweis oder einer Kündigung geahndet werden.
  5. Schwere Verstöße können auch bei besonders schwerwiegenden Verstößen gegen Regeln oder sogar der Präambel vorliegen, die nicht explizit als „ggf. Schwerer Verstoß“ gekennzeichnet sind.

D. Nutzung

  1. Der Bogenplatz darf nur von Inhabern einer gültigen Jahreskarte oder Zehnerkarte zwischen Sonnenauf- und Untergang und nur zum Zweck der Ausübung des Bogenschießens benutzt werden. Darüber hinaus gehende Nutzung ist mit dem Betreiber abzusprechen.
  2. (Spontane) Besucher oder Gäste können auf Verantwortung und unter Aufsicht des einladenden Karteninhabers bis zu dreimal den Bogenplatz bestimmungsgemäß nutzen. Der Karteninhaber haftet für seine Gäste/Besucher. Und sorgt für die Einhaltung der Platzordung
  3. Es sind alle Arten von Bögen erlaubt. Compound-Bögen erfordern allerdings eine Sondereinweisung des Betreibers.
  4. Jagdpfeile, oder alle Pfeile, die eine schneidende Wirkung haben, dürfen nicht verwendet werden. (Schwerer Verstoß)
  5. Ausdrücklich nicht erlaubt sind Blasrohre und Armbrüste. (Schwerer Verstoß)
  6. Den Hinweisschildern (soweit vorhanden) zu den einzelnen Platzbereichen ist Folge zu leisten.
  7. Kinder unter 16 Jahren dürfen nur unter expliziter Aufsicht eines Erwachsenen am Schießbetrieb teilnehmen.
  8. Schützen schießen ausschließlich im nüchternen Zustand. Das heißt, jeder Konsum von Alkohol oder anderen Drogen vor dem Besuch des Bogenplatzes oder auf dem Bogenplatz verhindert eine Beteiligung am Schießbetrieb. Das gilt auch, wenn man alleine auf dem Bogenplatz ist. (Schwerer Verstoß)

E. Sicherheitsregeln

  1. Jeder Bogenschütze muss sich vor dem Schuss von einem sicheren Schussfeld überzeugen.
  2. Bei jedem Ausziehen des Bogens darf dieser nur so hoch gehalten werden, dass auch ein unbeabsichtigt lösender Pfeil nicht über den Gefahrenbereich hinaus fliegen kann.
  3. Wenn sich Personen oder Tiere im Gefahrenbereich aufhalten, muss SOFORT das Bogenschießen eingestellt und ggf. andere Bogenschützen gewarnt werden.
  4. Beim Auszug des Bogens im Spann- und Zielvorgang muss der Pfeil immer in Richtung der Scheibe bzw. Auflage zeigen.
  5. Grundsätzlich muss der Bogen immer so ausgerichtet sein, dass niemand durch einen sich unbeabsichtigt lösenden Pfeil gefährdet bzw. verletzt werden kann. 
  6. Bei Störungen im Schießbetrieb ist das Bogenschießen einzustellen.

F.  Aufsicht

  1. Eine explizite Aufsicht gibt es nicht.
  2. Grundsätzlich sprechen sich die anwesenden Bogenschützen untereinander ab, wie sie den Schießbetrieb organisieren wollen. Die Platzordnung muss aber in jedem Fall eingehalten werden.
  3. Sollte es nicht möglich sein, mit anderen Bogenschützen einen ordentlichen Schießbetrieb entsprechend der Platzordnung aufrecht zu erhalten, ist unverzüglich der Betreiber zu informieren. Name oder Autokennzeichen des betreffenden Bogenschützen sollten dabei benannt werden.
  4. Bei jeder Form von Problemen kann der Betreiber per Telefon, SMS oder Mail erreicht werden. Ggf. bitte auf den Anrufbeantworter sprechen. Ein Rückruf erfolgt oft innerhalb kürzester Zeit.